Groß träumen.
Mit kleinem Budget?
Hände mit acht Fingern und Autos, die nur rückwärts fahren wollen, waren früher. Die KI-Videogeneration entwickelt sich rasant und eröffnet auch für mittelständische Marketing-Budgets beeindruckende Möglichkeiten.
Aber KI Videos sparen nicht in allen Fällen Zeit und Ressourcen. Erfahren Sie, wo sich der KI-Einsatz bei Videos aktuell lohnt -
und was besser doch anders gelöst werden sollte.
Unternehmensfilm
Denken Sie in anderen Dimensionen.
Eine Zeitreise durch Ihr Unternehmen? Eine beeindruckende Vision von der Zukunft? Bei photorealistischen Darstellungen der Vergangenheit und der glaubhaften Darstellung von Orten, an denen Filmteams nur mit horrendem Reisebudget drehen könnten, spielt die KI Ihre Stärken aus. Nehmen Sie Ihre Kunden mit auf eine unterhaltsame Reise, die die Philosophie Ihres Unternehmens wirkungsvoll beleuchtet.
Produkt-Interaktionen sind mit KI bisher nur eingeschränkt darstellbar - beachten Sie hier die Empfehlungen am Ende der Seite.
“Überall wo echte Schauspieler
und echte On-Location-Drehs
zu teuer wären, sparen Sie mit KI.”
Virtuelle Produkte &
Services
Eine innovative App, die Landwirte unterstützt? Ein neuer digitaler Finanz-Service? Überall, wo Produkte und Services wenig greifbar sind und kein physisches Produkt dargestellt werden muss, kann KI glänzen. Ohne den Aufwand eines Sets mit Schauspielern können Sie hochwertige Filme produzieren, die eine kleine, lebendige und unterhaltsame Story erzählen. Zeigen Sie sich modern und sympathisch und schaffen Sie liebenswerte Charaktere, die Ihrer Zielgruppe entsprechen.
Produkt-Shootings
an beeindruckenden Locations.
Ein Ausflug an die Cote d’Azur oder eine Yoga-Session in einem japanischen Tempel? Ein kurzer, atmosphärischer Clip genügt, um ein großes Lebensgefühl zu vermitteln. Entführen Sie Ihre Kunden mit einem einprägsamen Produktvideo in die Welten, von denen sie träumen - ohne dabei die Reisekosten eines ganzen Drehteams zu zahlen.
Beachten Sie: Exakte Produktdarstellungen sind mit KI (aktuell) nur bedingt möglich, zum Beispiel, wenn niemand mit Ihrem Produkt direkt interagiert. Fragen Sie nach, was möglich ist und wir finden eine Lösung.
Aktuell mit KI
nicht empfehlenswert:
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Das Generieren und “Deepfaken” von Videos Ihres CEOs oder Ihrer Mitarbeiter ist theoretisch möglich, entspricht jedoch niemals der exakten Wiedergabe der Wirklichkeit. Drehen Sie diese Bilder besser “real” und mischen Sie das Material unter das KI-generierte Footage. Falls Details in der Mimik jedoch keine Rolle spielen und entsprechende Bildrechte eingeholt wurden - lassen Sie sich auf das Experiment ein!
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Wenn Sie Ihr Firmengebäude exakt wiedergeben wollen, greifen Sie auf reale Aufnahmen zurück. Auch Aufnahmen, die eindeutig in Ihren Büroräumen spielen sollen, sind nur als visuelle Annäherung möglich. Lassen Sie Ihren Film stattdessen auf einer erzählerischen Metaebene spielen und überlegen Sie: Wo kommt Ihr Produkt zum Einsatz? Welche Bilder drücken wirklich Innovationskraft, Effizienz oder Ihre Werte aus?
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Die Technologie wird es bald möglich machen - doch bisher sind KI-Filme eher Egoshoots. Wenn Menschen lebendig miteinander reden sollen oder Ihr Produkt exakt wirklichkeitsgetreu angewendet werden soll, gerät die Technologie an ihre Grenzen. Erzählen Sie KI-Stories daher mit einem Protagonisten/Protagonistin und nah an einzelnen Menschen und drehen Sie Filme mit Produkt-Interaktionen besser real.
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Auch hier gilt: Einzelne Shots, in denen Ihr Produkt statisch bleibt, sind möglich, wie etwa Packshots. Allerdings können KI-Bildgenerations-Programme noch nicht derart genau trainiert werden, dass Ihr Produkt in allen Perspektiven und Anwendungen detailgetreu dargestellt wird. Verzichten Sie bei Filmen mit komplexer Produktdarstellung besser (noch) auf KI, um viel Postproduktions-Aufwand zu vermeiden.
“Man muss abwägen,
ob die jeweilige Zielgruppe bereit für ein KI-Video ist
und offen mit dem Einsatz der Technologie umgehen.“
– Anna di Luce